Du kannst eine EOS-Klassenfahrt organisatorisch (Auto, Material, Küche, Abläufe) und pädagogisch (Gruppen führen, Woche strukturieren, Konflikte halten) sicher durchführen.
Lies Modul für Modul - jede Folie ist so geschrieben, dass du sie „allein" verstehen kannst. Zusätzlich kannst du die Präsentation hören und mich sehen 😊
EOS-Klassenfahrt = Gemeinschaft erleben + einzelne Fähigkeiten stärken.
Wir führen durch:
Menschen in ihrer individuellen Entwicklung begleiten und durch erlebnispädagogische Methoden Räume für persönliches Wachstum und Gemeinschaftserfahrung schaffen.
Erkennbar an deinem Handeln: Du führst ruhig, klar, wertschätzend und hältst die Gruppe auch dann, wenn es unruhig wird.
möglichst viel Action, möglichst viel „Kick", möglichst viele Programmpunkte zum Abhaken.
Lern- und Entwicklungserfahrungen (Teamfähigkeit, Selbstwirksamkeit, Mut, Verantwortung).
EOS Erleben hat keine „anthroposophische Agenda" im Sinne von Weltanschauungs-Unterricht", aber: Unsere Wurzeln (über den Ursprungsverein EOS Erlebnispädagogik e.V. und viele Ausgebildete aus dieser Akademie) sind u. a. inspiriert von Rudolf Steiners anthroposophisch geprägter Waldorfpädagogik und von weiterer Reformpädagogik (z. B. Kurt Hahn). Das sagen wir auch selbst so in unseren Unterlagen und Beschreibungen.
Anthroposophie ist (kurz gesagt) eine von Rudolf Steiner entwickelte spirituell-philosophische Strömung; zentral ist die Idee, dass der Mensch neben dem sinnlich Messbaren auch „geistige" Dimensionen erkennen könne. Waldorfpädagogik ist historisch aus diesem Menschenbild entstanden und betont u. a. eine ganzheitliche Bildung. Du wirst bei uns viel mit Waldorfschulen arbeiten.
Wir versuchen, Schüler:innen nicht nur als „Verhalten/Leistung", sondern als ganze Persönlichkeit zu sehen (Stärken, Bedürfnisse, Entwicklungsschritte).
Der „atmende Wechsel" zwischen Aktivität und Besinnlichkeit/Reflexion ist ein Kernprinzip.
Morgenkreis, Abendrunde, klare Tagesstruktur, als Rahmen, der Sicherheit und Tiefe ermöglicht.

Du nimmst Schüler:innen ernst, ohne dich klein zu machen.
klare Ansage + klare Konsequenz, kein Schreien, z. B. ausschließlich dann sprechen, wenn Gruppe komplett ruhig, ansonsten warten (mit vorheriger Ankündigung—>Gruppe reguliert sich selbst)
Lieber täglich kurz nachsteuern als am Ende „Schaden reparieren", Aktiven Kontakt mit Lehrkräften / TNs, nicht nur zu Beginn, regelmäßig Feedback einholen
lieber 1 gute Aktion + 1 gute Reflexion als 3 halbgar.
Nur Spiele anleiten / Räume öffnen, die du auch wirklich halten oder auffangen kannst (oder ein Teamer:in ist dabei, der/die das kann)
Praktische Leitfrage: „Was brauchen sie gerade wirklich: Energie? Struktur? Ruhe? Beziehung?"
Bitte führe das Mini-Quiz durch :)
Modul 1 – Einstieg: Philosophie & Haltung